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Zehn Tegernseer Ruderer in Berlin & Janz Berlin is eene Wolke

veröffentlicht um 17.09.2016, 03:49 von T F   [ aktualisiert: 17.09.2016, 03:50 ]
 „Wir könnten doch auch mal wo anders Rudern als auf dem Tegernsee“, war so eine Idee beim abendlichen Bier im Bootshaus nach dem rudern. Das Revier und auch „Einer“ der alles organisiert, waren schnell gefunden. Musste nur noch ein Termin her. 

Am letzten Wochenende im August 2016 war es dann soweit. Zehn Ruderer vom Ruderverein am Tegernsee waren zu Gast beim Potsdamer Ruder Club- Germania am Großen Wannsee. Hier konnten wir uns zwei Ruderboote ausleihen und in den Gästezimmern des Clubs sehr komfortabel übernachten. 

Von der Clubökonomie wurden wir jeden Morgen aufs Neue, mit einem fantastischen Frühstück überrascht und am Abend, bis zum abwinken mit Kaltgetränken bewirtet. 

Bei Kaiserwetter ruderten wir am Freitag, unserem ersten Tag über die Seen Großer Wannsee, Kleiner Wannsee, Pohlesee, Stölpchensee, Griebnitzseee in die Havel unter der berühmten Glienicker Brücke hindurch. 


Von der Glienicker Brücke aus steuerten wir die Heilandskirche Potsdam- Sacrow an, um dort anzulanden. Eine Führung durch die Kirche sorgte für den kulturellen Rahmen dieses Tages. „Jetzt aber bitte zum nächsten Biergarten“, war nach der Kirche die einstimmige Meinung und nach wenigen Ruderschlägen über die Havel gingen wir in Moorlake an Land. 

Im wunderschön gelegenen und schattigen Biergarten Moorlake sammelten wir unsere Kräfte für die letzte Tagesetappe zurück entlang der Pfaueninsel. 

Samstag, unser zweiter Tag bei Sonne satt. Entlang dem Strandbad Wannsee und den Inseln Schwanenwerder und Lindwerder ruderten wir auf der Havel nach Norden in Richtung Spandau. 


Vor der Einfahrt in den Stößensee gingen wir neben dem Restaurantschiff „Alte Liebe“ an Land und gönnten uns auf dem alten Kahn eine Mittagspause. 

Nach der Pause ruderten wir weiter nach Norden durch „Klein-Venedig“, ein mit kleinen Kanälen durchzogenes idyllisches Gebiet. Die Kanäle sind teilweise so schmal das wir streckenweise nur mit „Skulls lang“ hindurch gleiten konnten. Dann mussten unsere Steuerleute die mitgeführten Paddel-Enterhaken einsetzten um die Boote durch die engen Passagen zu schippern. Auf dem Havelkanal fand diese Idylle abrupt ihr Ende und wir waren wieder mitten im turbulenten Bootsverkehr unterwegs. Bei 35º Hitze und Motorbootwellen von ringsherum ruderten wir zurück zum Bootshaus. 

Nach einem erfrischenden Bad in der Havel kühlten wir uns in der Clubökonomie mit Kaltgetränken weiter ab. 

Wie schon die Tage zuvor, ließen wir auch an diesen Abend - bei südlichem Ambiente - den Tag in einem Restaurant, direkt am Großen Wannsee gelegen, ausklingen. 


Sonntag, dritter und leider unser letzter Tag bei Kaiserwetter. Damit die Abschiedsrunde um die Pfaueninsel nicht zu kurz wird steuerten wir die Naturschutzinsel Imchen an und ruderten weiter an Kälberwerder vorbei um die Pfaueninsel. Dabei ergaben sich spannende Sichtachsen auf die unterschiedlichen Gebäude auf der Pfaueninsel, insbesondere auf das berühmte Schloss. 


Die Karte „© OpenTopoMap CC-BY-SA“ zeigt die aufgezeichneten Tat.
 

Zum Abschied haben wir noch die Flaggen unserer Vereine ausgetauscht und den Potsdamer Ruder Club-Germania zu uns an den Tegernsee eingeladen. 


Wir bedanken uns nochmals für die herzliche Gastfreundschaft die wir genießen durften Gabriela, Giselind, Birgit, Silvana, Veronika, Andreas, Jörg, Thierry, Rafael und Martin.